Anwenderbericht: 4 Jahre papierlose Unterschriften bei CECA – ein Resümee

Sammeln von Langzeiterfahrungen beim Einsatz von Unterschriften-Pads von Wacom

Noch bis vor vier Jahren mussten die Kunden von spanischen Banken und Sparkassen ihre Unterschrift auf Hunderte von Dokumenten setzen. Bei allen Transaktionen – ob groß oder klein – waren endlos viele Unterschriften zu leisten. All diese Dokumente verursachten direkte Kosten für Papier, Druck und Archivierung sowie indirekte Kosten für die Back-Office-Prozesse in Bezug auf jedes einzelne Dokument. Aus diesem Grund entschloss sich die Spanische Konföderation der Sparkassen (CECA) für die Einführung des “Digitalized Signature System” (DSS) in spanischen Sparkassen.
Als die CECA dieses Projekt startete, hatte sie drei klare Ziele vor Augen: Erstens sollten die Kosten gesenkt werden, die im Zusammenhang mit Dokumenten im Rahmen von Banktransaktionen entstehen. Zweitens sollte die digitale Unterschrift im Bankensektor und auch in anderen Sektoren zur gängigen Praxis gemacht werden. Und drittens ging es darum, den Angestellten und Kunden mehr Komfort zu bieten.

Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie erfolgreich dieses Projekt war

Nach der Installation der Unterschriften-Pads in den ersten Zweigstellen im Jahr 2009 gehören die Unterschriften-Pads mittlerweile zur spanischen Bankenwelt, wie Paella und Flamenco zum kulturellen Erbe des Landes. Bis heute wurden ca. 29.000 Unterschriften-Pads von Wacom in mehr als 18.000 Filialen im ganzen Land installiert.
Durch die Implementierung der Unterschriften-Pads kann eine mittelgroße Sparkasse (+1200 Filialen) über 110 Millionen Blatt Papier im Jahr einsparen. Das entspricht einer direkten Kostenersparnis von jährlich mehr als 1,4 Millionen Euro dank des geringeren Papierverbrauchs und den Einsparungen bei den Druckern und der Tinte. Die indirekten Kostenersparnisse sind sogar noch höher: Die Einsparungen, die durch effizientere Prozesse erzielt werden können, belaufen sich auf nahezu 1,95 Millionen Euro. Insgesamt kann eine mittelgroße Sparkasse ca. 6,27€ pro Dokument sparen, was im Schnitt einer jährlichen Ersparnis von 3,4 Millionen Euro pro Bank entspricht.

Wie sieht die Lösung aus?

Die spanischen Banken sind mit den Unterschriften Pads STU-500 und STU-520 ausgestattet. Ca. 95% aller Dokumente, die im Tagesgeschäft der Sparkassen verwendet werden, werden heute auf den Unterschriften-Pads unterschrieben. In einigen Filialen gelten Obergrenzen für Kreditanträge: Wenn das Risiko der Transaktion (Summe, Sicherheiten…) größer als diese Obergrenze ist, ist eine klassische Unterschrift auf Papier erforderlich.
Die Unterschriftenlösung der CECA ermöglicht nicht nur die Erfassung des Unterschriftenbilds, sondern auch die Erfassung der biometrischen Daten wie Schreibdruck und -geschwindigkeit. Das Pad registriert den Druck, die Geschwindigkeit und die Beschleunigung des Stifts während des Unterschreibens und erstellt ein individuelles Profil jedes Unterzeichners, um damit die Unterschrift zu verifizieren und zu authentifizieren. Mit solchen biometrischen Daten wird das elektronische Unterschreiben noch sicherer: Bei einem Betrugsfall können die biometrischen Daten von einer autorisierten Person angefordert und die Unterschriften von einem Graphologieexperten verglichen werden.
Innerhalb der letzten vier Jahre gab es bei der CECA 38 juristisch relevante Vorfälle: Dank der biometrischen Daten konnten 37 dieser Fälle außergerichtlich beigelegt werden, da bewiesen wurde, dass die Unterschriften von den jeweils autorisierten Personen geleistet wurden. In all den Jahren gab es bei der CECA also nur einen wirklichen Betrugsfall: dank der biometrischen Validierung konnte die CECA die entsprechenden Beweise erbringen und das Betrugsopfer unterstützen.

Robuste Pads für den tagtäglichen Einsatz

“Vor wenigen Jahren standen wir vor einem regelrechten Berg von Papieren. Um das Aufkommen an gedruckten Dokumenten zu verringern und unsere Prozesse zu vereinfachen, haben wir uns für die Einführung von Unterschriften-Pads von Wacom entschieden – was die beste Entscheidung war, die wir treffen konnten: Seitdem die erste Unterschrift im Jahr 2009 erfasst wurde, wurden schon über 300 Millionen Dokumente auf den Unterschriften-Pads unterzeichnet. Und trotzdem sehen sie noch aus wie neu”, so Santiago Uriel, Vizepräsident Technologie CECA. “In all den Jahren gab es nur 30 Problemfälle – was einer Ausfallrate von weniger als 0,1% entspricht! Die hohe Qualität der Produkte ist ein Hauptgrund für den Erfolg unseres Projekts.”

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